Kreispokal D-Jugend vom VfB eine Runde weiter

VfB ist im Pokal eine Runde weiter

D-Jugend Kreispokal
VfB Asslar - JSG Ulm 6:1 ( 4:1 )

Durch einen glanzlosen aber nie gefährdeten 6:1 Erfolg erreicht die D-Jugend des VfB die nächste Runde im Pokal. Viel Betrieb gab es im JSG Strafraum, wo sich die Spieler gegenseitig auf den Füßen standen. Es war nicht einfach das JSG Bollwerk mit spielerischen Mitteln zu knacken.

Das Einrücken des Spielfeldes kommt dann natürlich den Mannschaften entgegen, die sich mit allen Spielern hinten rein stellen und ihr Glück im Konterfußball suchen. Spielaufbau, Spielverlagerung, schöne Kombinationen, all das gab es nicht zu sehen und bleibt auf der Strecke, wenn sich 17 Spieler in einer Hälfte um den Strafraum tummeln.

Der VfB verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen und ließ spielerisch einiges zu wünschen übrig. Dennoch reichte es, um gegen die in der Kreisklasse spielenden Ulmer in Führung zu gehen. Quentin beendete ein Solo mit einem Lupfer über den Torwart an und brachte den VfB in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. In der 13. Minute erhöhte Adrian nach schönem Zuspiel auf 2:0.

Nachdem Emir am schnellsten reagierte und im Nachschuss einen Lattentreffer von Quentin im Tor versenkte war die Partie innerhalb von 3 Minuten zu Gunsten des VfB entschieden. Der VfB stellte nun das Fußballspielen ein was mit dem Anschlusstreffer bestraft wurde. Pascal Littau erzielte den Anschlusstreffer, nachdem Justin einen Ball nach vorne abprallen lies und die VfB Hintermannschaft sich schon in der Halbzeitpause wägte.

Ein alteingesessener Asslarer hätte gesagt: „E Gestocher wos mer sich net me mit ogugge kann“. Felix Kaps lochte aus 6 Metern ein und stellte, nach einer Flanke von Emir, mit dem Pausenpfiff den alten Abstand wieder her. Der VfB bemühte sich der in der zweiten Halbzeit die Partie besser zu gestalten und erhöhte durch einen weiteren Treffer von Felix auf 5:1. Ein Eigentor der kämpfenden JSG Ulm führte zum 6:1 Endstand in einer recht einseitigen Partie.

Die Regel, das Spielfeld bei 9er Mannschaften in der Breite zu verkleinern finde ich albern. Einzig bei Eckbällen, können Spieler die Hand heben und wie die Profis anzeigen, dass sie den Ball lang vors Tor bringen. (weil sie 3 Meter weiter kommen). Wie schaut das in der Zukunft aus ?? Wird irgendwann im Käfig mit 4 gegen 4 gespielt um die Technik zu verbessern ?

Beim VfB Asslar waren folgende Spieler im Aufgebot:
TW Justin Urban – Jonas, Müller – Felix Kaps – Tim Fischer - Erik Gissel - Emir Sabic - Leandro Pereira - Aron Klistalla – Sabic Emir - Alen Begovic – Quentin Riemel - Paul Mähler