Jugend-Hallencup lockt zahlreiche Teams nach Aßlar (WNZ)

1500 Talente begeistern

FUSSBALL Jugend-Hallencup lockt zahlreiche Teams nach Aßlar

ASSLAR Die Zahlen sprechen für sich: 181 Teams, rund 1500 Nachwuchsfußballer und sechs Tage Budenzauber. Der VfB Aßlar hat an den vergangenen zwei Wochenenden mit seinem Hallencup ein Ausrufezeichen gesetzt.

„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier“, sagte Organisator Uli Hetzel, der bereits Anmeldungen für das kommende Jahr entgegennahm. Besonders bemerkenswert: Die Teilnehmer trotzten selbst der Straßenglätte am Samstag, der nur ein auf 8.30 Uhr angesetztes Turnier zum Opfer fiel. Über die Bühne gingen 17 Wettbewerbe – darunter der Fairplay-Modus ohne Schiedsrichter, den die Jüngsten austrugen.

Für den attraktiven Hallenspaß mit Bande nahmen die Teams weite Wege auf sich: Jubeln konnten der oberbergische C-Junioren-Sieger FV Wiehl sowie Makkabi Frankfurt und Rot-Weiss Frankfurt, die beim D- und B-Jugend-Turnier die Nase vorne hatten. Auf das Treppchen schafften es auch viele heimische Vertreter, wobei die JSG Biskirchen mit zwei ersten Plätzen bei den E2- und G2-Junioren glänzte. Einen Wanderpokal nahmen zudem Eintracht Wetzlars C-Junioren sowie die Bambinis der SC Münchholzhausen/ Dutenhofen und der FSG Wettenberg mit nach Hause.

Pokale erhielten aber ohnehin alle Erst- bis Drittplatzierten, während von der G- bis zur E-Jugend jeder Spieler eine Trophäe überreicht bekam. Gut vertreten waren die Lokalmatadoren auch bei den persönlichen Ehrungen, die allen voran die starken Torhüter absahnten: Gleich acht der 17 ausgezeichneten Schlussleute trugen das Trikot heimischer Teilnehmer.

Die heimischen Vertreter ergattern bei den Torhütern acht von 17 Auszeichnungen

Während Michel Henrich (JSG Waldsolms) und Fynn Wilfing (Eintracht Wetzlar) den Kasten bei den A- und B-Junioren sauber hielten, prägten Paul Müller (VfB Aßlar) und Julian Hedrich (JSG Biskirchen) das C- und D-Jugend-Turnier. Zahlreiche Paraden gelangen auch den Bambini-Keepern Mika Paul (SC Münchholzhausen/Dutenhofen), Leo Rücker (SG Ehringshausen) und Moritz Scheffler (FSG Wettenberg) sowie Alexander Lein von den E2-Junioren des FSV Braunfels.

Bei der Auszeichnung zum besten Spieler hatten meist die Gästeakteure die Nase vorn: Einen Strich durch die Rechnung machten der Konkurrenz Pascal Remus (Eintracht Wetzlar/C-Junioren) sowie der starke E-Jugend-Akteur Seke Mbaya von der JSG Biskirchen. Die wahlberechtigten Trainer kürten das Duo wie die Bambini-Spieler Paul Jung (FSG Wettenberg) und Mika Nickel (FC Werdorf).(hog)
Wetzlarer Neue Zeitung vom Donnerstag, 28. Januar 2016, Seite 29